Als Groove Merchant swingen wir seit einigen Jahren alles zusammen, was uns Spass macht. Regelmässige Proben halten wir nur nach besonderer Vereinbarung ab, dass heisst meistens dann, wenn es irgend jemand ohne Jazz nicht länger aushält. Wie man schon vermutet, sind wir keine Profis sondern haben fast alle mehr oder weniger anständige Berufe ;-)

Die Besetzung besteht in der Rhythmusgruppe aus Bass, Gitarre, Schlagzeug und Klavier sowie in der weniger rhythmischen Gruppe aus Gesang und 2 Saxophonen gelegentlich unterschiedlicher Grösse.

Hier nun die Vorstellung der einzelnen Mitglieder und Mitgliederinnen:
 

Lis Herrmann: as, ts

Altsaxophon (das Ding ist wirklich alt!) und Tenorsax. Das Tenor ist nicht ganz so alt, klingt aber trotzdem. Kann im Gegensatz zu dem anderen sog. Saxophonisten fliessend Noten lesen und reproduzierbar bis 4 - und sogar bis 3 - zählen. Komplizierte Melodien sind Ihre Sache ("Wo ist die Klappe für das Fis")

Irmgard Haub: voc

Gesang - nein voc steht nicht für Vocoder - das ist alles Natur. In der Stimmlage Tenor, für die Baritonlage wird auf besonderen Wunsch der Band noch geübt ;-). Die einzige, die Texte (be)halten kann, wenn sie denn in den Noten stehen.

Mechthild Gerigk-Koch: gtr

und zwar Rhythmusgitarre ("single Note? Igitt") . Zählt nie an, aber durch, da sie ohne Probleme bis 4 und 8, falls erforderlich sogar bis 3 zählen kann und in der Regel auch noch weiss, in welchem Teil eines Stückes die Band sich befinden sollte, muss sie zusammen mit Wolfgang den Haufen zusammenhalten. War schliesslich in den guten alten Swingbands auch nicht anders.

Wolfgang Zimmer: dr

Zählt manchmal an und kann - während er zählt - vermutlich auch noch Primzahlen aufsagen. Erzwingt damit alle anderen - meistens erfolgreich - im Takt zu bleiben und das ohne  laut oder wesentlich schneller zu werden ;-). Braucht für Auf- und Abbau seines Intruments immer am längsten, vorausgesetzt, die anderen helfen ihm dabei.

Björn Müller: pno, keyb

Ist notenfest  aber wer hält ihm die Noten auch  fest? ;-). Ausserdem ist er einer der wenigen, die Unterricht hatten, und das auf dem Instrument, das er spielt :-o. Beherrscht verschiedene Stilrichtungen und verpasst den Stücken ihren Charakter ("welchen wollt Ihr denn"). Die Körperbeherrschung reicht auch für single notes.

Tomas Herrmann: b

zählt - während er die "Oma" im Arm hält - problemlos bis auf 4 ("wieviel A-Teile haben wir jetzt schon????") Da er den grossen Kontrabass spielt, ist selten Platz für die Noten, aber angeblich bestitzt er welche. ("Wie?! schon wieder ein Blues???"). Heimlich Verabredungen mit den anderen RhythmikerInnen sorgen gelegentlich für Überraschungen bei den BläserInnen.

Axel Koch: ts, bars, as

Saxophone, je grösser und je älter desto besser - beim Oldtimerrennen fährt man ja auch nicht mit ´nem Smart  vor. Zählt meistens an, aber nicht durch ("Ein Dreieinhalbvierteltakt ist doch auch mal was schönes") Beim Phrasieren und Töne machen auch noch zu zählen ist nicht so seine Sache. Was die Takte angeht, wird er vom Rest der Band meistens übergezeugt.

 
  
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